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        Outllaw Test 3   Outlaw von Staufenbiel 
Flugbericht
Sonne, 25° Lufttemperatur und leichter Wind. Was kann sich der Modellpilot mehr wünschen? Also geschwind die Akkus laden, den Outlaw in den Kofferraum packen und zum Modellflugplatz fahren. Bei umgeklappter Rücksitzbank passt der Outlaw im aufgebauten Zustand, leicht diagonal gestellt, in meinen Kombi.

Auf dem Modellflugplatz wurde der Outlaw dann von meinen Modellfliegerkollegen bewundert und alle waren gespannt auf den Erstflug. Ich hatte leichte Bauchschmerzen bezüglich des Starts und der Landung wegen der kleinen Räder (40 mm). Ob das auf unserem Rasenplatz funktionieren würde? Was hilft’s, also Akku festkletten, mit dem Regler verbinden und der Outlaw steht startklar vor mir. Nachdem der obligatorische Rudercheck erfolgreich bestanden wurde, stand dem Start nichts mehr im Wege. Also langsam Gas reinschieben, das Modell rollt an und ist nach wenigen Metern Rollstrecke in seinem Element. In Sicherheitshöhe habe ich den Outlaw mittels 2 Rasten Höhenrudertrimmung sowie einer Raste Querrudertrimmung ausgetrimmt. Der Outlaw reagiert sehr gut auf alle Ruder. Für einen Erstflug kommen die Querruder für meinen Geschmack etwas heftig.

Die nächsten 8 Minuten haben der Outlaw und ich genutzt uns aneinander zu gewöhnen. Dann ging es zur ersten Landung. Diese gelang problemlos, da der Doppeldecker sehr langsam geflogen werden kann. Nach dem Aufsetzen habe ich das Höhenruder langsam weiter durchgezogen, damit der Outlaw aufgrund der kleinen Räder nicht auf die Nase geht.

Nachdem der Erstflug gelungen war, habe ich schnell den zweiten Akku eingebaut und weiter ging es. Jetzt wurden die ersten Kunstflugfiguren wie Looping, Rollen, Trudeln, Hoovern, Torquen usw. ausprobiert. Besonders die 3D Kunstflugelemente gelingen bereits jetzt sehr gut. Beim Hoovern bleibt das Modell sehr stabil und fängt nicht mit den Flächen an zu „wackeln“ wie manch anderes Modell. Zudem lässt es sich im überzogenen Flugzustand sehr gut manövrieren. Auch das Torquen ist leicht zu bewerkstelligen und sieht, gerade in Bodennähe, immer wieder gut und spektakulär aus. Der Antrieb punktet während der Testflüge mit seiner Leistung und Zuverlässigkeit. Er zieht das Modell problemlos auch aus der Torquerolle senkrecht beschleunigend in den Himmel.

Beim klassischen Kunstflug muss der Outlaw aber ein paar Federn lassen, denn hier punktet er nicht bezüglich der Flugpräzision. Etwas Abhilfe kann durch das Einrichten einer zweiten Flugphase mit reduzierten Ruderwegen geschaffen werden. Aber für den klassischen Kunstflug gibt es meiner Meinung nach bessere Modelle. Doch dafür ist der 3D Rebell auch nicht vordergründig konstruiert worden.

Bei weiteren Flügen wurden Schwerpunktbereiche bis zu 190 mm getestet, wobei das Modell dann bereits stark hecklastig ist und nicht mehr sauber auf das Höhenruder reagiert. Der angegebene Schwerpunkt in der Bauanleitung von 170 mm ist daher auch aus meiner Sicht optimal.

Bei einer späteren Landung, bei der der Outlaw leicht auf die Nase gegangen war, hat sich allerdings das bereits vom Hersteller eingeklebte Höhenruderhorn aus der Verklebung gelöst. Dies hätte meiner Meinung nach nicht passieren dürfen. Ich habe das Ruderhorn daraufhin mit Sekundenkleber wieder eingeklebt. Seitdem hält es auch bei ähnlichen Landungen problemlos. Nach Rücksprache mit Firma Staufenbiel werden hier intern Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen.



Mein Fazit
Mit dem Outlaw 3D Rebell ist Staufenbiel ein sehr gut fliegender und schöner Doppeldecker speziell für den 3D Flug gelungen. Es macht mir immer wieder Spaß mit dem Outlaw unseren Flugplatz in „Ameisenhöhe“ unsicher zu machen, denn gerade dabei macht mir das Flugbild des Doppeldeckers sehr viel Freude.

Ich besitze jetzt 3 Antriebsakkus für den Outlaw, um auf möglichst viel Airtime an einem Flugtag zu kommen. Bei meiner Flugweise habe ich bei meinen Flügen von 7 Minuten Dauer ca. 1600 mAh verbraucht, so dass ich, wenn ich wollte, problemlos 10 bis 11 Minuten fliegen könnte.


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